Das Buch erzählt die Geschichte zweier 17-jähriger Mädchen, die 1961 in Rostock in der ehemaligen DDR leben. Sie haben dieselben Träume, dieselben Wünsche und glauben an dieselbe gemeinsame Zukunft.
Doch dann verändert der Sommer 1961 alles. Eines der Mädchen flieht mit ihrer Familie in den Westen und muss ihre beste Freundin zurücklassen. Was bleibt, sind ihre Briefe. Über Jahre hinweg begleiten wir die beiden auf ihrem Weg und erleben, wie sie – obwohl sie einmal so ähnlich waren – in zwei völlig unterschiedlichen politischen Systemen erwachsen werden. Ihre Freundschaft bleibt bestehen, doch ihre Lebenswelten entwickeln sich immer weiter auseinander.
Das Buch ist bewusst keine schwere oder dramatische Geschichte. Es ist eine ruhige, warmherzige und manchmal auch humorvolle Erzählung über Freundschaft, das Erwachsenwerden und das Leben in Ost und West – einfach ein Buch, das auch einmal ein wenig von den belastenden Nachrichten unserer Zeit ablenken darf.